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Erstmals im Jahr 2008 fand das Ramadanzelt auf dem Rathausvorplatz in Wuppertal-Barmen statt. Veranstaltet wurde es damals von einigen Wuppertaler Moscheen. Nach der Veranstaltung entstand der Wunsch, die Kooperation auch auf weitere Bereiche auszuweiten. Die Geburtsstunde der Interessensvertretung der Wuppertaler Moscheen (IWM) hatte geschlagen. 

Gebetsraum im Helios

Mittlerweile gibt es rd. 40.000 Muslime und 20 Moscheen in Wuppertal. Viele Muslime sind in ihren lokalen islamischen Gemeinden organisiert. Die IWM gibt den Gemeinden eine Stimme und wahrt ihre Interessen hinsichtlich aller islamischen Angelegenheiten im Raum Wuppertal.

Außerdem stehen die Förderung des interreligiösen und interkulturellen Dialogs, die Förderung der Teilnahme der Muslime am öffentlichen Leben, die Integrationsarbeit, die Jugendarbeit, die Mitwirkung bei der Ein- und Durchführung des Islamunterrichts an Schulen sowie die Unterstützung der hieran beteiligten Institutionen im Vordergrund ihrer Arbeit. Zudem leistet die IWM eine sehr wichtige Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit über die islamische Religion und Kultur. Die IWM ist ständiges Mitglied im Runden Tisch der Religionen.

Nunmehr ist die IWM zum wichtigsten muslimischen Ansprechpartner für viele Institutionen, z.B. die Stadtverwaltung, religiöse Institutionen und regionale und überregionale Politik, herangewachsen. Durch die Zusammenarbeit und intensive Gespräche mit den v.g. Akteuren ist es im Jahr 2014 gelungen, den nordrheinwestfälischen Landtag davon zu überzeugen, das Bestattungsgesetz zu ändern. Seitdem ist es Religionsgemeinschaften und religiösen Vereinen auf dem Wege der Beleihung durch eine Kommune gestattet, selbständig einen Friedhof zu errichten und zu betreiben. Dies machte den Weg frei, für den ersten muslimischen Friedhof in muslimischer Trägerschaft. Einem Friedhof mit besonderer Symbolkraft, u.a. weil er unmittelbar an einen jüdischen und einen christlichen Friedhof angrenzt.

Muslimischer Friedhof

Das Vorzeigeprojek
in Deutschland

Aus der IWM heraus entstand der muslimische Friedhofsträgerverein „Muslimische Friedhöfe Wuppertal e.V.“, der die Realisierung des muslimischen Friedhofes als baldiges Ziel verfolgt.
MFW

Weiterhin setzt sich die IWM für die allgemeinen Belange der muslimischen Bevölkerung in der Stadt ein. So wurden beispielsweise durch das Einwirken der Interessensvertretung Gebetsräume in den Helios-Kliniken Wuppertal eingerichtet. Ein wichtiger Meilenstein, der die Akzeptanz von muslimischen Bedürfnissen und Interessen in der Gesellschaft zeigt.