Das Ramadanzelt

Der Monat Ramadan ist der neunte Monat im islamischen Mondkalender. Muslime sollen den Monat Ramadan – nach Möglichkeit – fasten. Die Gemeinschaft und der Dialog stellen dabei besonders wichtige Elemente dar.

Seit dem Jahr 2008 veranstalten die Wuppertaler Moscheen unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters das zweitägige Ramadanzelt auf dem Rathausvorplatz in Wuppertal Barmen. 

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+350

Gäste

20

Gemeinden

11

Jahre

+450

Teller

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Die Veranstaltung verfolgt das Ziel des besseren gegenseitigen Verständnisses aller Bevölkerungsgruppen in Wuppertal und den Abbau von Vorurteilen. Viele Wuppertalerinnen und Wuppertaler, darunter Vertreter aller Religionen sowie Kommunal- und überregionale Politiker, sind regelmäßig Gäste des Ramadanzeltes.

Im Rahmen von offenen Fragerunden stehen Wuppertaler Imame allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Wuppertaler Schulklassen werden im Ramadanzelt zu Infoveranstaltungen empfangen. Es ist insofern eine besondere und äußerst wichtige Form der Öffentlichkeitsarbeit.

Höhepunkt der Veranstaltung ist das gemeinsame Fastenbrechen zum Sonnenuntergang, bei dem das sog. Iftar eingenommen wird. Im Vordergrund stehen dabei vor allem die Gespräche und das gegenseitige Kennenlernen. Menschen verschiedener Herkunft, Religion und Kultur begegnen sich dabei stets mit Respekt und Toleranz.

Das Ramadanzelt hat sich immer mehr zu einer guten Tradition in Wuppertal etabliert. Anfangs noch mit mäßigen Besucherzahlen entwickelte sich das Ramadanzelt zu einer der größten Ansammlungen Wuppertals mit rd. 2000 Besuchern.

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Jenseits aller Islamdebatten stehen in Wuppertal die Menschen zusammen. Das, weil sie aufeinander zugehen, miteinander reden, sich gegenseitig tolerieren und respektieren. Das Ramadanzelt mit seinem segenreichen Iftar trägt hierzu wesentlich bei.

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